Bundesinnungsverband für das
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Zupfinstrumentenmacher


Populär als Gitarrenbauer

Jimi Hendrix ist für viele der größte Gitarrist des Rock and Roll. Hendrix war ein Magier auf sechs Saiten, eine Legende und für viele ein Vorbild. Wo andere die Gitarre streicheln, lässt Hendrix sie heulen und pfeifen. Dass eine Gitarre überhaupt so vielseitig einsetzbar ist, ist dem Zupfinstrumentenmacher zu verdanken

Er stellt sowohl akustische als auch elektronische Gitarren her. Neben Gitarren baut der Zupfinstrumentenmacher aber auch noch andere Instrumente wie Harfen, Mandolinen und Zithern.
Wer diesen Beruf erlernen willt, sollte ein grundlegendes Interesse an Musik und handwerkliches Geschick mitbringen.
Die Werkstoffe sind Holz, Metall, Kunststoff aber auch Elfenbein und Schildpatt. Zum Handwerkszeug des Zupfinstrumentenmachers gehören traditionelle Werkzeuge wie Schnitzmesser, Ziehklinge oder auch der Hobel.
Je nach Kundenwunsch fertigt er einzelne Bauteile an oder baut ganze Instrumente zusammen. Zu seinen weiteren Aufgaben gehört es, Instrumente zu besaiten, einzustimmen und Klanggüte und Reinheit ihrer Töne zu prüfen.

Kurz-Info

Wichtig für diesen Beruf:
Gutes Gehör und Freude an unterschiedlichen Werkstoffen
Berufsart:
Anerkannter Ausbildungsberuf ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Ausbildende Betriebe:
Musikinstrumenten-Werkstätten

Ausbildung

Allgemeine Ausbildungsinhalte sind unter anderem:
  • Manuelles und maschinelles Bearbeiten von Hölzern, Metallen und Kunststoffen
  • Fügen von Bauteilen insbesondere durch Leimen und Kleben
  • Montieren von Bauteilen wie Korpus, Hals und Griffbrett
  • Aufziehen der Saiten
  • Behandeln von Oberflächen
  • Montieren und Stimmen von Instrumenten
  • Durchführen der musikalischen und optischen Endkontrolle
  • Bestimmen von Instrumenten, verschiedenen Bauweisen und Klangkonzeptionen
  • Einsatz, Wartung und Pflege von Werkzeugen und Maschinen
  • Anfertigen, Lesen und Anwenden von Skizzen, Stücklisten und Zeichnungen

    Weiterbildung zum
  • Zupfinstrumentenmachermeister
  • Techniker
  • Gestalter
  • Restaurator
  • Betriebsassistent (HWK)
  • Sachverständiger

Außerdem kann das Fachwissen während oder nach der Ausbildung in verschiedenen Lehrgängen an den Berufsbildungseinrichtungen der Handwerkskammern und Fachverbände vertieft werden.

Quelle: www.handwerk.de - © Foto: ZDH